Kostenfreies Webinar im Kontext der Corona-Pandemie: Pleite und jetzt? Was Unternehmen wissen sollten – Alles zum veränderten Insolvenzrecht

4. Mai 2020

Die durch den Coronavirus (SARS-COV-2) ausgelöste Krise betrifft unsere gesamte Volkswirtschaft – es droht eine Rezession und ein Anstieg der Insolvenzen. Um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie einzudämmen, hat der Gesetzgeber diverse Änderungen in der Insolvenzordnung beschlossen, die alle am Wirtschaftsverkehr teilnehmenden Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. Das kostenfreien Webinar (Termine sind der  07. Mai von 14.00 bis 14.30 Uhr oder der 12. Mai von 10.00 bis 10.30 Uhr)  informiert zu Fragen wie:

Was muss ich als Gläubiger beachten?
Welche Rechte habe ich als Schuldner?

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Mögliche Gefahrerhöhung durch Cyberangriffe wegen zunehmender Heim-/Telearbeitsplätze

 24. April 2020

Die derzeit steigende Auslagerung der Tätigkeiten ins Homeoffice birgt unvorhergesehene Risiken und betriebliche Herausforderungen für Unternehmen und Angestellte auch im Rahmen der Cyberversicherung. Unternehmen müssen die Risiken für ihre Organisation neu bewerten und ihre IT-Sicherheitsrichtlinien auf den Arbeitsplatz zu Hause erweitern.
Immer mehr uternehmen nutzen grundsätzlich die Sicherheit gegen Schäden aus Cyberattacken durch die Anwendung von Cyberversicherungen. (wer heirzu gerne Informationen wünscht sollte sich hierüber einmal informieren). Aber auch für Unternehmen , welche diese ealtiv neuen Arten von Versicherungsschutz bereits nutzen sind gut beraten einmal zu berprüfen, ob die aktuellen Veränderungen durch die zunehmende Nutzung von Home-Office Arbeitsplätzen auch in den Versicherungsbedingungen ausreuichend beachtet sit.
Grundsätzlich ist der Versicherungsschutz durch eine verstärkte Homeoffice Nutzung in den gängigsten Cyberversicherungen am Markt nicht gefährdet, allerdings können veränderte Umstände zu Vertrags- bzw. Obliegenheitsverletzungen führen.

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Aktuelles zur Corona Krise - Bund übernimmt Garantien für Lieferantenkredite

17. April 2020

Die Bundesregierung spannt in der Coronakrise einen weiteren milliardenschweren Schutzschirm, um den Warenverkehr und die Lieferketten abzusichern. Wie das Wirtschafts- und das Finanzministerium mitteilten, geht es um ein Volumen von 30 Milliarden Euro. Ziel sei es, die Risiken für Lieferantenkredite deutscher Unternehmen mitzutragen.
Der Bund übernimmt demnach für das Jahr 2020 eine Garantie für Entschädigungszahlungen der Kreditversicherer. Lieferantenkredite, auch Warenkredite genannt, schützen Lieferanten, falls ein Abnehmer seine Rechnung nicht bezahlen kann oder will. In der Coronakrise wird befürchtet, dass es vermehrt zu Insolvenzen kommt, insbesondere im Einzelhandel. Kreditversicherer müssten dann häufiger einspringen - und könnten an ihre Belastungsgrenzen stoßen.

Der 30-Milliarden-Euro-Schutzschirm sichere durch seine Hebelwirkung ein Geschäftsvolumen von rund 400 Milliarden Euro ab, teilten die Ministerien mit. Die Kreditversicherer beteiligten sich demnach substanziell. Sie zahlen im Gegenzug 65 Prozent ihrer Prämieneinnahmen des Jahres 2020 an den Bund, tragen zudem Verluste bis zu 500 Millionen Euro selbst und sichern die Ausfallrisiken ab, die die Garantien des Bundes überschreiten.

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Coronavirus und Cyberangriffe - Instrumentalisierung des Coronavirus durch Cyberkriminelle

14. Aril 2020

Der erhöhte Informationsbedarf der Öffentlichkeit hinsichtlich des Coronavirus wird von Cyberkriminellen ausgenutzt. So verbuchte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Zunahme von Hackerangriffen mit Bezug zur Corona-Pandemie auf Bürger und Unternehmen. Grundlage stellt häufig eine mit Schlagwörtern rund um das Virus versehene Domain dar, etwa „corona-virus-map.com“ oder „corona-map-data.com“. Die Hacker verfolgen dabei mittels verschiedener Modelle verschiedene Ziele:
• Phishing-Angriffe: Abgreifen persönlicher oder unternehmensbezogener Daten und Informationen, beispielsweise durch das Ausgeben als Institution zur Beantragung von Soforthilfe
• Malware-Installationen: Installationen vermeintlicher Software-Updates, die auf den entsprechenden Seiten zum Download angeboten werden
• Online-Shops: Nicht- oder Schlechtlieferungen von besonders gefragten Produkten wie Schutzkleidung oder Atemmasken nach Bestellung und Bezahlung
• Coronaspezifische Android-Apps: Verschlüsselung von Smartphones zu Erpressungszwecken oder Plünderung des Kontakt- oder SMS-Verzeichnisses

Vorsichtsmaßnahmen bei einschlägigen Domains

Nach Angabe des BSI erweisen sich Internetseiten mit Bezug zu dem Coronavirus als zu 50% häufiger als betrügerisch als andere Websites. Teilweise wurden über 60 schadhafte nternetseiten ausfindig gemacht. Domains mit entsprechenden Namen sollten somit nur unter Berücksichtigung der gebotenen Sorgfalt in Anspruch genommen werden. Seriöse Online-Quellen sind dagegen das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Johns-Hopkins-Universität. Vorsicht ist vor allem im Homeoffice geboten, denn aufgrund einer erhöhten Klickrate besteht dort nach Experten eine besondere Anfälligkeit für Phishing-Angriffe.
Links zu den Websites des RKI und der Johns-Hopkins-Universität
RKI: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html; Stand: 06.04.2020
Johns-Hopkins-Universität: https://hub.jhu.edu/novel-coronavirus-information/; Stand: 06.04.2020
Quelle: FAZ vom 04.04.2020, „Nur covid.com ist völlig harmlos“


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